Rentier-Gulasch

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So wie schon bei Google+ angedroht gibt es hier jetzt das Rezept zu dem Rentier-Gulasch. Da ich vorher noch nie Rentier zubereitet hatte, musste ich mir halt ein Rezept ausdenken. Ich bin einfach mal davon  ausgegangen das es ein Wildgeschmack hat (klar gehört ja auch zur Familie der Hirsche) und da Cranberries und Ren den selben Ursprung Nordamerika haben war die Sache auch ziemlich schnell klar. Als Beilage gab es bei mir Schupfnudeln und Rotkohl, passen würden aber auch Rosenkohl und Spätzle dazu, egal wie man es miteinander variiert. 

Zutaten

1 Kg Rentier (wer kein Rentier findet nimmt Hirsch)

ca. 150g grüner Speck (Wild ist immer etwas trocken)

200g Cranberries

1 schale Champignons (ich gebe zu, hatte nur eine kleine Dose zuhause)

1 Glas Apfelsaft

Brühe (Rind oder Huhn)

2 Möhren

2 Zwiebeln

Lorbeer, Salz, Pfeffer, Wacholder, Mehl

wer will auch ein Schluck Sahne

Zubereitung

Da ich Küchenfertiges Rentier-Gulasch hatte blieb mir das Schneiden erspart, ansonsten fangen wir mal damit an das Gulasch zu schneiden. Zwiebeln, Möhren und grüner Speck werden in feine Würfel geschnitten (Speck brauch nicht ganz so fein). 

Als erstes wird der Speck in einen ofenfesten Bräter angebraten, wenn dieser schön ausgelassen ist kommt das Rentier dazu, ist dieses schön angebraten folgen auch schon die Zwiebeln und Möhren. Das ganze gut mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Apfelsaft ablöschen. Jetzt kommt der Lorbeer und Wacholder dazu, das ganze mit der Brühe aufgießen und mit Deckel bei 150-175 °C für 2 -3 Stunden in den Ofen kommt ganz auf das Fleisch an.

Wenn das Fleisch schön Zart ist einfach kurz nochmal auf dem Herd damit, etwas Mehl mit kalten Wasser klumpen frei verrühren und in das Gulasch geben, aber Vorsicht nicht zu viel. Wer will kann die ganze Sache jetzt noch mit einen Schluck Sahne abschmecken und mit den gewählten Beilagen Servieren.

Titelbild: Dean Biggins (U.S. Fish and Wildlife Service) 
US FWS, DIVISION OF PUBLIC AFFAIRS, WO3772-023

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